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23.2.06 23:25


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Frollein Erdbeer starrte in den schneeverhangenen Himmel. Eine dicke Schneeflocke fiel auf ihre Nase und zappelte mit den kleinen Ärmchen. Frollein Erdbeer erschrak und schüttelte den Kopf, sodass die Schneeflocke kichernd zu Boden segelte, denn sie wollte nicht, dass sowas Schönes wegen ihr schmelzen musste.
10.2.06 23:22


Sie wollten mal wieder den Windfisch besuchen. Frollein Erdbeer und Herr Komet stiegen seine Klippe hinauf, wo der Windfisch sein Gold aufbewahrte. Der Goldberg war nun schon so groß, dass das Gold nach und nach ins Meer stürzte, weil er so hoch und nirgendwo mehr Platz für weitere Kostbarkeiten war. Nur der Windfisch saß schweigend vor seinem Berg und starrte ihn an. Er schlief nie und seine großen, traurigen, wässrigen Augen blieben immer geöffnet.
"Man sagt, er habe den größten Schatz seines Lebens verloren. Aber man weiß nicht was, da er niemals spricht." flüsterte Herr Komet Frollein Erdbeer zu.
Sie hatte Mitleid, und deswegen stellte sie ihm den Sternkuchen zur Seite, den sie extra für ihn gebacken hatte. Man sah ihn zwar nie fressen oder sich sonstwie bewegen, aber am nächsten Morgen waren sie Kuchen immer verschwunden, jedoch auch mit der Kuchenplatte.
Frollein Erdbeer beobachtete, wie die Augen des Windfischs auf einen Goldbecher starrten, der von einem Sonnenstrahl getroffen wurde. Gleich darauf entstand aus dem Funkeln ein neuer Becher, der klirrend den Goldberg hinabkullerte und platschend ins Meer fiel.
Sie würde niemals Schweigen. Frollein Erdbeer mochte kein Gold. Außerdem beanspruchte der Windfisch ja schon alles Schweigen auf der Welt für sich, fand sie.
"Er versucht soviel Gold anzuhäufen, bis es genauso viel wert ist, wie das, was er verloren hat", stellte sie entschlossen fest.
"Ich glaube, das werden wir niemals erfahren.", antwortete Herr Komet sanft, und sie stapften den Weg zurück, im Ohr das Klirren einer weiteren Kostbarkeit, die ins Meer fiel.
19.1.06 23:20


Die Blauvögel zwischerten fröhlich ihr "suicide, suicide", und Frollein Erdbeer war im Schatten der Erle gerade fertig geworden. Sie hatte einen Schlussstrich gezogen - und zwar ein ganzes Notizbuch lang. Er würde jetzt wohl lang genug (oder sollte man eher breit sagen?) sein, um das Gewicht der letzten Ereignisse zu tragen.

Sie seufzte einmal und legte das volle Buch zu den anderen Schlussstrichen. Sie waren insgesamt wohl schon so lang, dass man meinen könnte, sie würde mehrere Leben gleichzeitig leben.
19.1.06 23:19


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Und das ist mein Freund, der Windfisch.
11.1.06 23:17


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"Welche Richtung soll ich denn jetzt nehmen?"
Frollein Erdbeer nahm einen tiefen Schluck Sternenlicht und stieg vom Schweif ab.

"Nimm die Richtung in die dein Herz dich führt."

"Aber Herr Komet, wenn mein Herz zerplittert ist, dann zeigt es doch in viele Richtungen?"

Herr Komet schüttelte sich und bestreute Frollein Erdbeer mit Sternensplittern.

"Hm. Das ist in der Tat ein Problem."

Sprach er und tat einen Zug an seiner Pfeife.
8.1.06 23:15


Ich kenne nun Frollein Erdbeer. Sie tägt Ballonmützen, jedoch müssen sie wahlweise ihre Ballonmütze oder ihren Daniel an die Leine nehmen.
Buchhandlungen, Plattenläden und Dunkin' Donots haben eines gemeinsam: Man kauft in ihnen etwas, obwohl man voher nie wirklich die Absicht hatte Geld auszugeben. Dazu kamen noch die Buttons. Und was haben wir im Kino gelernt? Genau: Schwule sind total different, und Sitzlehnen sind sehr schlecht für Ellebögen.

"Sie müssen die Klinke runterdrücken damit die Tür aufgeht!"
"Großmutter hat gerade etwas total Schlimmes gebärdet!"

Spontane Verfolgungen im Buchladen & Brandmarken mit dem Blaufinger.

Und wir nannten es Restalkohol.

[musste auch dazu]
3.1.06 23:12


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