fliegen. ach, was wäre das schön, wenn man jetzt so einfach wegfliegen könnte. nach allem, was passiert ist. herr komet war noch nicht wieder nach hause gekommen und frollein erdbeer war sich auch nicht sicher, ob er jemals wiederkehren würde. es ist einfach alles so trostlos. frollein rosenkohl ist in den winterschlaf gefallen, das schneeglöckchen ist krank, der sommer ist gegangen, die löwenzahnschirmchen fliegen nicht mehr, und die kleinen prinzen sind meist schon verdorrt, bevor sie reif wurden. leider wurde keiner von ihnen groß genug, um ihr das fliegen beizubringen. und der windfisch weint und weint und weint.

ein seufzer.
einer unter vielen in dieser zeit.
sie würde fliegen und es wäre ihr sicherlich egal, was mit den anderen wäre. sie vermisst herrn komet sehr, sehr stark. vielleicht bringt er neuen sternenstaub mit.

vielleicht.
vielleicht auch nicht.
manchmal ist das grinsen der grinsekatze nicht mehr als eine maske, damit sie nicht weinen muss. und überhaupt, sie wird nur unsichtbar, weil sie sich so fehl am platz führt.

dabei klingen frollein erdbeer noch die letzten worte von herrn komet in den ohren:
"du bist dir ganz sicher, dass du es ohne mich schaffst? wirklich?"
"ja, aber natürlich." (dabei sog er klappernd und klimpern an seiner glaspfeife)
"versprochen?"
"versprochen."
"und wenn nicht?"
"liebes frollein erdbeer. zuviele wenns machen dein herz träge und schwer, so als ob es in klebstoff getaucht wird. außerdem hab ich dir es doch versprochen."








wegfliegen zu können, jetzt, zu diesem zeitpunkt, das wäre wirklich unbezahlbar. es wäre sogar mehr gold wert, als der windfisch jemals erweinen könnte.
7.12.07 01:25


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